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Sabine Rückert
(Reporterin) -------------------------------------------------------------------------------- Eine kurze Biographie Sabine Rückert gehört seit
1992 zur ZEIT-Redaktion. Erst als Redakteurin im Dossier, seit 2001 als
ressortunabhängige Gerichts- und Kriminalreporterin. Mit ihren Reportagen und
Porträts gewann sie einige Journalistenpreise unter anderem den
Theoder-Wolff-Preis und einen Joseph-Roth-Preis. Bekannt wurde Sabine Rü ckert
auch durch ihr kriminalistisches Sachbuch "Tote haben keine Lobby"
(Hoffmann und Campe), das sich mit der Dunkelziffer nicht-entdeckter Tötungsdelikte
in Deutschland befasst. Das Abc des Journalismus lernte sie bei der BILD-Zeitung
und bei der Tageszeitung (taz).. Buch und Buchbestellung
Lion Feuchtwanger:
Erfolg. Drei Jahre
Geschichte einer Provinz. DM 49,90 EUR 25,51 Gebundene Ausgabe - 782 Seiten -
Aufbau Verl., Berlin 1993 Ein Justizroman, der auch
den Provinzialismus und die Korruption im "ewig Bayerischen"
anspricht, denn der Rahmen des Buches sind die Monate der bayerischen Revolution
und ihrer grausamen Niederschlagung. Die Darstellung der Nationalsozialisten
sowie die Schilderung vom Verlauf des Novemberputsches ist von der späteren
Geschichtsschreibung bis ins Detail bestätigt worden. In diesem grossen europäischen
Städteroman zeigt sich der Autor als präziser Prophet des aufziehenden
Grauens. Lion Feuchtwanger
wurde 1884 in München geboren. Nach vielseitigen Studien gab er die
Kulturzeitschrift "Der Spiegel" heraus, schrieb Theaterkritiken und
arbeitete an Siegfried Jacobsohns "Schaubühne" mit. Bei Ausbruch des
ersten Weltkrieges wurde Feuchtwanger in Tunis interniert, konnte jedoch
fliehen. In Mü nchen vom Wehrdienst suspendiert, nahm er die Übersetzung und
Bearbeitung indischer, griechischer und spanischer Dramen wieder auf, zudem
entstanden eigene Stücke und Antikriegsdichtung. Die bayerische Räterepublik
erlebte er "in großer Nähe führender Männer". Die historischen
Romane "Die häßliche Herzogin" und "Jud Süß" brachten
Feuchtwanger Weltruhm. 1925 siedelte er nach Berlin über. Als die Nazis die
Macht übernahmen, befand er sich auf einer Vortragsreise in den USA. Seine Bücher
wurden verboten, Haus und Vermögen konfisziert. Sanary-sur-Mer, Feuchtwangers
neuer Lebensort, war zeitweilig ein Zentrum deutscher Emigranten. Hier
vollendete er u. a. die "Wartesaal"- und die "Josephus"-Trilogie.
1940 internierten ihn die Franzosen. Ab 1941 lebte er in Kalifornien, wo weitere
große historische Romane, Erzählungen, Stücke und Essays entstanden.
Feuchtwanger starb 1958 in Pacific Palisades. |
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Wolfgang Ferner
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